Eine Party unter diesem Motto lässt sich am besten in der kalten Jahreszeit feiern, vielleicht gleich nach dem Winterurlaub? Man geht davon aus, dass der Après-Ski in Österreich erfunden wurde. Da gibt es nämlich eine alte Tradition, dass man nach dem Skifahren den Tag bei einer fröhlichen Party ausklingen lässt. Besonders den Touristen hat das gefallen und so blieb es nicht aus, dass dieser Brauch auch in anderen Ländern Gefallen fand. Selbst die Skihallen haben diesen Trend für sich entdeckt und bieten lustige Après-Ski-Partys an. Aber – man kann so eine Party auch ohne Skifahren oder Snowboarden feiern, einfach just for fun. Man sollte jedoch schon auf den Einladungskarten vermerken, dass passende Kleidung gewünscht wird, damit so eine Party ein voller Erfolg wird. Skikleidung, lustige Wollmützen, Filz- bzw. Jägerhüte aus Österreich, große Schneebrillen oder spaßige Bierhüte, alles ist erlaubt. Wem das zu warm sein sollte, kann natürlich auch in Tracht erscheinen.
Kunstschnee, Eiszapfen und Glühwein
Auf einer Après-Ski-Party darf die richtige Dekoration natürlich nicht fehlen. Hier gehört neben Bier auch Hochprozentiges wie Wodka-Feige, Williamsbirne oder ein richtiger Obstler. Gerne getrunken werden auch Marillenlikör und Apfel. Ganz wichtig aber ist der berühmte „Jagatee“ und der Glühwein. Man kann sie selbst machen oder fertig kaufen. Die Biertische werden mit karierten Papiertüchern gedeckt, darauf Pappteller und Becher in typischen Almhüttendesign. Kerzen in Gläser dürfen ebenso wenig fehlen wie lustige Biergirlanden. Der Raum wird mit viel Kunstschnee, Wimpelketten aus Eiszapfen, Glitzerdiscokugeln, ein paar Skiern, Schlitten und Konfetti dekoriert. Eine Tanzfläche darf nicht fehlen, für die richtige Musik gibt es CDs im Handel wie DJ Ötzi, Andrea Berg, Tim Toupet, Olaf Henning und viele mehr. Kulinarisch werden die Gäste mit Eintopf, Krautschupfnudeln, Gulaschsuppe oder Chilli con Carne verwöhnt, zum Nachtisch gibt es dann Kaiserschmarrn. Die Gäste werden diesen Abend so schnell nicht mehr vergessen.